Januar 11, 2012

Tolle Reaktion

Ich nehme es gleich vorweg, nach der Premiere von letztem Samstag, schreibe ich auch heute nochmals einen ernsthaften Matchbericht. Vorläufig der Letzte.

Gestern war ein weiteres wichtiges Spiel  im Kampf  für eine gute Ausgangslage in den Playoffs. Gegen Wale Gerbers Hürlimann Brüder aus Freimettigen, erhoffte man sich nach der schwachen Partie vom Samstag eine Reaktion der Rot-Blauen.

Und siehe da, sie waren wieder bereit für neue Schandtaten und kämpften von der ersten Sekunde an um jeden Puck und um jeden cm Eis. Aber auch die Freimettiger kämpften verbissen um jede Scheibe und waren mit ihrem schnellen und druckvollen Spiel, zeitweise die etwas gefährlichere Mannschaft.  Während sie manchmal etwas zu mühelos in unser Drittel kamen, blieben unsere Stürmer oft in der vielbeinigen Verteidigung rund um den Ex. NHL Star Wayne Abersold (NHL Spieler haben mehr als 2 Beine) hängen. Nach dem Rückstand gelang es aber den Rot-Blauen umgehend die Abwehr auszutricksen und die Partie auszugleichen.

Die Rot-Blauen agierten aber in dieser kampfbetonten, aber jederzeit fairen Partie über weite Strecken etwas cleverer und hatten mit Sicherheit den besseren Torhüter. Maikel spielte gestern wieder eine starke Partie, sicherlich Balsam auf die Wunden nach dem eher schwachen Auftritt vom Samstag. Nach einem munteren Hin und Her konnte sich dann Rot Blau bis zur 2ten Pause einen 2 Tore Vorsprung erarbeiten.

Kurz nach der Pause erhöte Müller Sändu mit einem Weitschuss aus rund 800 m auf 5:2, ich glaube der Torhüter sah wegen der tiefstehenden Sonne den Puck gar nicht kommen. Richtig brenzlig wurde es im letzten Drittel eigentlich nie mehr, die Freimettiger kamen zwar durch einen illegalen Shorthander (dem Tor ging ein ganz klares Foul an der blauen Linie an unserem Verteidiger  voraus) nochmals bis auf 2 Tore ran, aber spätestens nach dem 6:3 durch Roman Stalder – Constantin – dem Staranwalt des EHC Rot-Blau Bern – war die Sache gelaufen und ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Platz 2, und der damit verbundenen guten Ausgangslage für die Playoffs war gemacht. Die über 100 Zuschauer im Weyerli feierten den Sieg ausgiebig und mit viel Feuer. Die Reaktion war geglückt.

Ich sehe aber bei unserer Mannschaft in Sachen Angriffsauslösung und „Festsetzen“ im Drittel schon noch etwas Potential. Wir haben viele Spieler die mit Dampf ins Drittel kommen, aber irgendwie fehlt dann manchmal der letzte Pass und manchmal auch das letzte Quäntchen Glück. Ich wünsche mir noch etwas mehr zum Zug zum Tor und mehr Abschlüsse, dann passieren auch mal solch kuriose Tore wie das von Müller Sändu gestern. Alles in Allem bin ich aber mit dem bisherigen  Verlauf der Saison sehr zufrieden, wir haben als Aufsteiger die Saison schon ziemlich gerockt und werden dies auch weiterhin tun, davon bin ich felsenfest überzeugt.

Noch ein Wort zum Schiri von gestern: Wir haben ja diese Saison schon einige absolut skandalöse Schirileistungen gesehen. Ich bin froh, gibt es doch noch Schiris wie gestern, die sich nicht durch irgendwelche Fehl oder Frustentscheidungen profilieren müssen weil sie zu Hause eine Alte haben, die den Ton angibt und dauernd mit dem Pösteler fremdfickt und dann nicht mal zu katastrophalen Fehlentscheidungen stehen können, sondern auch noch auf Bullys im Drittel der Mannschaft bestehen, die zwar in Unterzahl spielen aber natürlich ist bei solchen Schiris auch kein Icing in Unterzahl erlaubt. Gemeint sind vor Allem die Herren Gafner und Brunner. Der Schiri gestern hatte die Partie bis auf 2 3 merkwürdige Entscheide (übrigens auch zu Ungunsten von Freimettigen) jederzeit im Griff. Eventuell sollte er sich aber mal eine Frau suchen, die auch gerne mit ihm über Gott und die Welt spricht, kult was der während des Spiels so alles zu erzählen wusste.

„Är geit ja mitem Chnöi zum Pögg, das isch sicher ke Foul“. Für mich waren das klare 2 Min wegen Kniescheibe :O)

Für Rot Blau steht nun Erholung auf dem Spiel, man ist am Wochende spielfrei. Nächste Woche geht’s dann zu den Bantigerdeppen aus Boll. Je nach Ausgang des Spiels gegen Kandersteg, kämpfen die dann sogar noch um einen Playoffplatz, ich hoffs mal nicht, schon nur weil Affenkind Kevin Manco in den Playoffs einfach nichts verloren hat. Ein Spaziergang wird’s also kaum werden.

Am Samstag kommt übrigens unser brasilianischer Verteidiger Rubinho von seinem Vaterschaftsurlaub heim. Mal schauen was er uns so für Krankheiten mitgebracht hat…

Bis dann ihr Spacken

 

        

Januar 7, 2012

Danke für Nichts oder Barstreet 2012

Heute ist in doppelter Hinsicht eine Premire, aber eine verdammt traurige!

Erstens spielte heute Rot-Blau so dermassen unterirdisch wie schon lange nicht mehr und man verlor das Spitzenspiel gegen Bel mit 9:2 und meine persönliche Premiere ist, dass ich das erste Mal einen total ernsthaften Matchbericht schreibe, ich bin so sauer über die heutige Leistung, es geht nicht anders!

Eigentlich beginnt die Geschichte des heutigen Spiels ja schon viel früher. Jeder  weiss, dass über die Festtage im Kreise der Familie gefressen und gesoffen wird, dass sich die Balken biegen. Jeder weiss, dass an Silvester bei den Meisten gesoffen wird was das Zeug hält, nichts Neues eigentlech oder? Aber warum kommt der Staff dann auf die Idee, nur am 28. Dezember zu trainieren und dann erst in der Woche vor dem Spiel wieder? Ich hab mich ja bisher extrem zurück gehalten mit Kritik obschons trotz der komfortablen Tabellenlage doch noch so das Eine oder Andere zu kritisieren gab oder gibt. Zum Beispiel in der  2. Liga mit 4 Linien zu spielen, und selbst bei einem knappen Spielstand selten bis nie umzustellen. Mann Coach, die Jungs sind hungrig und wollen nicht während irgendwie 5 Minuten pro Drittel spielen. Ebenso haben persönliche Freundschaften keine Einfluss auf die Einstellung zu haben.

Zur ganzen Geschichte gehört einfach noch folgendes, auch kein neues Phänomen, das war schon zu 1. Liga Zeiten so. Ums vorwegzunehmen, ich weiss, alle Spieler arbeiten noch zu 100% neben dem Hockey, sie müssen alles selber bezahlen und als Belohnung bei einem guten Spiel gibts höchstens einen feuchten Händedruck und Applaus von 10 Trunkebolden auf den Zuschauerrängen. Aber hergottnochmal, wenn man sich für diese Hobby entscheidet und sich dazu noch bewusst ist, dass einem 10 Trunkebolde noch bis ans Ende der Welt an ein Hockeyspiel begleiten, dann geht man verdammt nochmal einfach an einem Freitag vor dem Spiel nicht an das Barstreet Festival, Hochzeit, Schwangerschaft oder Geburtstag hin oder her! Vor Allem wenn dann so ein uninspiererter Auftritt wie heute rauskommt.. Ich weiss, es waren nichtt Alle dort und es betrifft auch nie Alle aber schon zu 1. Liga Zeiten war schon am Abend vor den Spielen ein guter Haufen von Spielern an der Barstrrasse anzutreffen.

Zum Spiel: Man merkte bereits früh, dass heute wohl nicht viel gehen wird. Die Belper kamen wie die Feuerwehr und setzten die Rot-Blauen sofort unter Druck. Aber die Rot-Blauen waren einfach nicht bereit. Die Verteidiger brachten hinten den Puck kaum raus und unser Torhüter war irgendwie auch nicht bei der Sache,
Anstatt sauber hinten rauzuspielen servierte man den Puck dem Gegner pfannenfrei auf die Schaufel. am effizientisten gleich noch durch unseren Slot. Oder wie wärs mit langen Pässen aus dem eigenen Drittel? Abe bitte möglichst so, dass der Stürmer trotz Suff nicht annährend die Chance hat an den Puck zu kommen, hauptsache der Gegner kann dann auch noch problemlos in unser Drittel marschieren und Tore schiessen. Andererseits machten es unsere Stürmer den Verteidigern auch nicht immer einfach, das Anbieten auf der roten Linie machts den Verteidigern auch nicht einfacher, gerade wenn der Gegner dermassen drückt.

Eins gibts allerdings noch anzumerken, die Rot-Blauen waren zwar unterlegen, allerdings ging ja von den Belpern auch jeder Schuss auf irgend eine Geissart rein. Die Kerosinschnüffler haben zwar eine gute Truppe aber unwiederstehlich spielten die heute keineswegs, mit einer konzentrierten und engagierten Leistung wär da etwas dringelegen und 9:2 war definitiv zu hoch. Die Deppen auf dem Eis meinten dann noch, sie müssten ihre Überlegenheit noch etwas auskosten und begannen mit dreckigen Fouls. Selbst der alte Rot-Bläuler Kuno war etwas am "dräckelen" und war dann beleidigt weil ihn Züri noch etwas das Plexiglas küssen liess.

Trotzdem bin ich fast 3 Stunden nach Spielende massiv sauer und Entsetzt über die Leistung und Einstellung heute, für mich inakzeptabel. Aber Hauptsache mann kann sich nach dem Spiel über einen tollen Check ausgiebig freuen, dass man eigentlich in der 1. Mannschaft nichts zu suchen hat mit den Leistungen und der Einstellung, spielt ja keine Rolle!

Am Dienstag kommt dann Freimettigen, da brauchts dann eine 3000 prozentige Steigerung ansonsten gibts nochmals eine Packung.

 

 

Anmerkung: Ich habe diesen Matchbericht ziemlich kurz nach Spielende geschrieben und war dementsprechend emotional, habe ihn nun etwas entschärft um nicht zu vielen auf den Schlips zu treten.

Dezember 22, 2011

Zeugenaufruf: Mord in Oberlangenegg

Das war ein Spiel gestern, meine Fresse, aber alles der Reihe nach.

Um 18 Uhr war Abfahrt beim Weyerli, wir hatten da so eine leise Vorahnung was uns auf der Reise nach Oberlangenegg erwarten würde. Bis Steffisburg gings ja noch einigermassen, klar das Wetter war übel, denke Petrus war auch unterwegs zu dem Spiel, meine Theorie wird sich später noch bestätigen. Schon beim ersten Aufstieg gings los, Wale und sein Hürlimann blockierten die ganze Strasse, wiedermal ein technischer Defekt bei seinem Vorkriegsmodell. Zum Glück war in unserem Auto ein gelernter Automechaniker, Wale hatte schon Tränen in den Augen, er jammerte etwas von er würde noch das Spiel heute Abend verpassen. Sozial wie die CWF halt ist, brachten wir den Hürlimann wieder in Gang und liessen ihn davon tuckern. Wir machten bei der nächsten Bergspunte halt und genehmigten uns ein paar Kafi Lutz um in Stimmung zu kommen. Kaum losgefahren schon das nächste Hindernis, diesesmal konnte aber der gute Wale nichts dafür. Tinu Rauch wär nämlich auch wieder sehr früh unterwegs und hatte das Tor von Wales Ziegenweide aufgebrochen und die Geissen auf die Strasse getrieben, schlechtes Timing Tinu. Nach einer Stunde hatten wir dann die Geissen wieder auf der Weide und konnten endlich weiterfahren. Nach unzähligen Bergpreisen und Schneestürmen, kamen wir in Oberlangenegg an. Wir waren hungrig von der langen Fahrt und wollten uns in Wales Spunte "Hot Shots" verpflegen. Drinnen waren schon einige bekannte Gesichter anzutreffen. Coach Krebs trank sich mit Glühwein ins Elende, er erhoffte sich wohl eine Lösung für sein Spielsystem mit 4 Linien zu finden. Nach 45 Minuten warten und 5 Min Essen gings dann ab ins Stadion der heulenden Winde. Petrus hatte auf der VIP Platz genommen und spielte ein wenig mit dem Wetter. Mal Schnee, mal Regen, fehlte eigentlich nur noch der Hagel und das Wetterprogramm wäre komplett gewesen. Die Rot-Blauen kamen mit dem Schnee aber besser zu Recht als die Einheimischen Holzfäller und Meier setzte mit dem 1:0 eine erste Duftmarke. Dann kam aber der Auftritt von Wolfsmörder Züri. Nachdem er kurz nach Spielbeginn noch Gnade vor Recht walten liess und nur den Pfosten traf, macht er es diesesmal besser, Päng und schon war Wale am Knie getroffen, 2:0 für RBB.

Nach 10 Minuten dann der erste Unterbruch, auf dem Eis lagen ca. 10 m Schnee, Petrus hatte eine Lawine ausgelöst. Die angeschossenen Wölfe um Wale kamen aber nochmal zurück ins Spiel und auf 2:1 heran. Kurz nach dem ersten Drittel kam dann aber nochmal Züri und erschoss die Wölfe eigentlich endgültig. Wale röchelte und war am Boden zerstört, Züri hatte mitten ins Herz getroffen. Dann kam noch der Auftritt von unserem Gutmenschentorhüter Maikel. Er hatte Mitleid mit dem sterbenden Wale und wollte das Spiel noch einmal spannend machen. In Überzahl servierte er einem Holzhacker den Puck wunderbar auf die Schaufel, der brauchte mit seinem Baumstamm nur noch drauf zu hauen und das leere Tor zu treffen. Das wars dann aber auch, Wale und die Wölfe waren durch Züri erledigt, dazu noch 3 Punkte geklaut, gott war die dämliche Dorfbevölkerung sauer, Züri musste nach dem Spiel sofort flüchten denn die Bauern wollten ihn mit ihren Heu- und Mistgabeln lynchen. Der Rest der Mannschaft feierte den positiven Jahresabschluss mit den mitgereisten Zuschauern und verabschiedeten sich in die verdiente Weihnachtspause.

Wir beeilten uns nach dem Spiel auch extrem, wir wollten erstens der wütenden Dorfbevölkerung entkommen und zweitens unbedingt vor Tinu Rauch den Berg runterfahren, wir waren überzeugt dass er auch auf dem Rückweg irgend einen Anschlag auf die Viehherde von Walti vor hatte. Züri ist übrigens untergetaucht, man munkelt er sei am Nordpol am fischen. Wir hoffen ihn nach der Weihnachtspause wieder auf dem Eis zu sehen, bis dahin hat sich dann die Dorfbevölkerung hoffentlich beruhigt, ist ja eine besinnliche Zeit die kommt.Die Frässpäckli für Züri könnt ihr übrigens dem Samichlaus mitgeben, der wohnt ja auch am Nordpol.

Danke Jungs für ein geiles 2011.

 

D Gägner wärde gfrässe wied Schaf vo de Wöuf – witer so im Zwöitusiguzwöuf.

 

 

Dezember 18, 2011

Wenn eine schwarzi Hose het

test: u mirchubuechegi Strümpf, de chaner pfiffe wiener wott es gitem keiner ri ra ri ra ridiridiridi Rümpf Rümpf Rümpf. Liebi Läser, i ha e gränzelosi Fantasie, aber i ha hüt mi Meischter i däre Hisicht gfunge… I däm Sinn, verzichteni ufene detaillierti ( u immer wider ironischi u satirschi) Brichterstattig. Houptsächlech geits drum, dass ig e fuule Siech bi ( u de parteiisch no drzue – höhö) u weni euch vo däm Mätsch hüt wett verzeue, de gängs a) viu ds lang u b) wäri äuä am heilige Abe no dran mit schribe, u denn sötti äbe gloub vorem ( brönnende) Böimli mis Värsli ufsäge, damit ig o ändlech so schwarzi bechume, de hani de wenigschtens ufem Iis öpis ds säge, wöu Schiris wo so pfiffe wie hüt, chöme, we sie dr Aute daheim ad Wösch wei,e  2 plus 2 Minute Straf wäge unerloubtem Körperagriff.

Dezember 13, 2011

TABELLENFÜHRERJUNGS

Ai war das eine Fahrt gestern. Mit 15 minütiger Verspätung (der Kapitän hatte noch Probleme mit dem Anker) legten wir im Weyerli ab Richtung Grindelwald. Massiver Bootsverkehr in Richtung Oberland brachte unseren Zeitplan ziemlich durcheinander, aber alles halb so wild. Schon vor dem Spiel ein herrliches Gelage. Unser brasilianischer Verteidiger Rubinho hatte noch ein Abschiedsapero vorbereitet. Er kehrt für einen Monat in sein Heimatland zurück um bei der Geburt seiner Tochter dabei zu sein. Die Schnäpse flossen in Strömen, es war eine üble Party, alle tantzten auf dem Boot, der Coach ging kurzzeitig über Bord, was für ein Gelage. In Grindelwald angekommen waren alle hackedicht. Zum Glück hat das Team wenigstens noch einen seriösen Verteidiger. Er halt dem ganzen Team beim Anziehen der Ausrüstung und schnürte sämtlichen Spielern die Schlittschuhe. Dann gings also los mit dem Spiel gegen die Oberländer Hochwasserdeppen. Ausser ein paar japanischen Touristen und dem Rot-Blau Mob war die Halle leer, eine Schande für die 2. Liga, zumal die Spiele von Grindelwald früher doch gut besucht waren.
Das Spiel war herrlich anzusehen, unsere Spieler fuhren sich im Suff ständig gegenseitig über den Haufen, die Fanghand vom Torhüter griff Mal für Mal ins leere, die Touristen konnten gar nicht mehr aufhören Fotos zu machen, sie waren very amused wie sie uns sagten. Die völlig nüchternen Grindelwaldner waren aber ziemlich chancenlos, ab und zu tauchte noch der Coiffeurverweigerer Brawand gefährlich im Drittel auf, stolperte aber meistens über seine Haare.Die Nervensäge des Abends war aber eindeutig der neue Trainer der Grindelwaldner. 60 Minuten lang hatte der eptileptische Anfälle und schrie Sachen aufs Spielfeld hinein die nicht mal seine eigenen Spieler verstanden, geschweige denn gewusst hätten umzusetzen, er nervte einfach total.

Spieler des Abends beim 6:2 Sieg war die Nr. 9, Oli Gurtner. Am Morgen in der Presse noch heftigst kritisiert, wusste er im Spiel die passende Antwort zu geben. Mit 3 Toren erschoss er die Steinböcke fast im Alleingang. Nach Spielende liessen sich die Spieler noch minutenlang feiern, der Aufsteiger hat vorübergehend die Tabellenführung übernommen.

Am Samstag wartet dann mit Mirchel wieder ein harter Brocken auf die Jungs, ich bin zuversichtlich für einen Sieg und überzeugt davon, dass es ein gutes Spiel geben wird. Schnell, intensiv, spannend und nicht so ein Gehacke wie geggen die Hochwasserdeppen oder Holzhacker.

Dezember 11, 2011

Beide Mannschaften gewinnen

Am Samstag spielte die erste Mannschaft gegen den Tabellennachbar aus Worb. Wer sich ans Hinspiel erinnerte wusste, dass die Mannschaft noch einiges gut zu machen hatte. Damals führte Rot-Blau 4:0 und verlor auf unfaire Art und Weise noch 5:4, die Worber erhielten nämlich vom Schiri die Erlaubnis anstatt mit 5 mit 8 Spielern zu spielen. Diese Scharte wollte man am Samstag ausmerzen. Der Start glückte eigentlich optimal, Hänni schoss die Rot Blauen früh in Führung. Die Worber, am Samstag übrigens zu 10t auf dem Eis – ums vorwegzunehmen: es nützte nichts, die Deppen verloren trotz 60 Minuten doppleter Überzahl, ha ha ha – konnten aber noch 2 mal ausgleichen. Irgendwann war der Bann aber gebrochen und man ging vorentscheidend 5:2 in Führung. Alle Tricks und Manipulationsversuche seitens der Worber nützten nichts. Vor dem Spiel wurde unser Materialwart abgelenkt und die Getränkebidons mit hässlichem Egger Maximus Bier gefüllt. Fieser Manipulationsversuch aber hat nichts gebracht, Bier ist für unsere Spieler eh wie Wasser. Als wir von diesem Skandal erfuhren, haben wir uns natürlich sofort gerächt. Wir haben den Materialwart von Worb kurz überwältigt und die Bidons mit Cola Weiss gefüllt. Das war ein Bild als die Spieler vom anstrengenden, aber selbstverstänlich gegen Rot Blau nutzlosen, Einsatz zurück uauf die Bank gekommen sind und sich einen Schluck Isostar gönnen wollten, das Gefluche und Gekotze auf deren Bank war amüsant anzuschauen, die tausenden Zuschauer im Weyerli kugelten sich vor lauter Lachen. Unvergessliche Bilder. Rot – Blau gewann das Spiel also deutlich mit 5:2 und machte in der Tabelle einen Sprung auf Rang 2. Am Dienstag gehts dann mit dem Boot nach Grindelwald, die Höhlenmenschen und Schneedeppen dort oben haben ihre Bäche nicht so im Griff, immer eine Mühsame Anreise, mit dem Zug musst du irgendwo vor Grindelwald ins Schlauchboot umsteigen und noch selber hochpaddeln, bin gespannt auf die Reise am Dienstag.

Nach der ersten Mannschaft spielte auch noch die 2te Mannschaft ihr Heimspiel gegen die Eismeisterhooligans aus Schwarzenburg. Mit dabei war wiedermal Kampfhundbesitzer Vogilny. Ist immer brutal für die Gegner, Spike wartet jeweils auf der blauen Linie auf die Gegner und jagt sie dann zurück ins eigene Drittel, die Lorbeeren heimst dann aber natürlich immer der Torhüter ein, ich hab ihn aber natürlich längst durchschaut, sorry Ädu aber ich konnte den Leuten die Wahrheit nicht mehr länger vorenthalten, ich musste mit meinem Gewissen ins Reine kommen.

RBB ging dann durch Portmann und Zwahlen 2:0 in Führung und der nächste Heimsieg war in zum greifen nahe. Leider nutzen die Rot-Blauen vorne die Chancen nicht konsequent und hinten gönnte sich Spike eine Pause, er protestierte gegen seinen Besitzer, er bekommt laut sicheren Quellen in letzter Zeit nur noch Prix Garantie Knochen.
Spass beiseite, Vogilny hielt die Rot-Blauen mit seinen Glanzparaden im Spiel und brachte den Gegner schier zur Verzweiflung.

Nach einer torlosen Verlängerung gings ins Penaltyschiessen. Schmid und Weder verwandelten souverän und Schwarzenburg traf nur einmal als unser Torhüter am dösen war. Die Penaltys von Schwarzenburg waren so schlecht geschossen, da würde sogar die Ziege von Wale Gerber einpennen. Der Zusatzpunkt blieb also im Weyerli und die Aftergame Sause konnte beginnen. Durch und durch ein Rot – Blaues Weekend. Die 2te Mannschaft spielt übrigens am nächsten Mittwoch im Cup um den Einzug in die nächste Runde. Ein schwieriges Unterfangen in Kandersteg. Die Böniger haben sich massiv verstärkt. Da der Abzockerwirt vom Alpha Soleil seine Disco schliessen musste, hat er nun zuviel Zeit und spielt neu im Sturm.

Bis am Dienstag ihr Luschen, das Boot nach Grindelwald wässert um 17.30 Uhr in der Weyerli Badi ein, also seit pünktlich.

November 30, 2011

Sieg gegen die Oberländer Holzhacker

Nach dem verlorenen Spiel gegen Schwarzenburg war gestern Wiedergutmachung angesagt. Gegner waren die oberländischen Holzhacker (obschon die ja gar nicht heimatgetreu mit Composite statt Holzstöcken spielen) aus Kandersteg.
Der Wirt aus dem Alfa Soleil reiste mit der Limousine an, wurde aber wegen untreuer Geschäftsführung, überteurten Getränkepreisen und wegen Fälschung von  Bankdaten(in den Zeitungen wurde von der Sache mit der Bank of America berichtet) von der Sondereinheit “Disco pogo klingelingeling” vor dem Weyerli abgefangen und in Gewahrsam genommen.

Der Start ins Spiel gelang den Rot-Blauen eher mässig, es war fast das gleiche Geknorze wie gegen Schwarzenburg. Dann folgte aber der erste Unterschied: Rot-Blau ging mit 2:0 in Führung. Der Anschlusstreffer der Rodelbahndeppen aus dem Oberland kam aber umgehend.
Nach einem fairen Check von Raffael Nadal, eh sorry Frey natürlich, flog ein gegnerischer Spieler halb in Ohnmacht. Der Schiri, der übrigens 2 Ferienhäuser in Kandersteg besitzt, fiel auf den Trick rein und sprach eine 2+2 Minuten Strafe gegen Frey aus. Gott war der Schiri ein Dummbeutel, der Kandersteger hatte kurz vor dem Check nämlich noch in den Hosensack gegriffen und ein Hämpfeli Mist vom eigenen Hof rausgezogen, daran gerochen und fiel dann in Ohnmacht, skandalös. Auch der anschliessende Powerplaytreffer war skandalös. Der Spieler Armrbruster (ja der heisst wirklich so) postierte sich auf der blauen Linie, spannte einen Baustamm in seine Armbrust und schoss direkt auf Stegmann der sich nur noch mit einem Hechtsprung aus dem Tor retten konnte. In Zwischenzeit hatte der Globivogel seine Armbrust verräumt, machte den Max auf der blauen Linie bis die Scheibe zu ihm kam und brauchte dann natürlich nur noch ins leere Tor einzuschiessen, so stands dann nur noch 2:1. Aber kurz vor und kurz nach der 1ten Pause, rächten sich die Rot-Blauen mit 2 Toren. Ein Hechtkopfballtor von Frey und ein schöner Fallrückzieher von Ulrich führten zum zwischenzeitlichen 4:1. Wer jetzt aber denkt, die Sache sei gegessen gewesen, irrt sich. Aber hey, erare humanum est, irren ist menschlich, macht euch nichts draus.

Unsere Spieler hatten nun wohl schon das Gefühl, 50% reiche locker um das Spiel nach Hause zu bringen. Man bestellte in der Beiz Rot-Blau Drinks, Weyerli Kafi, legte die Beine hoch und genoss die Abendsonne. Währenddessen machte Kandersteg 2 Tore und schon stands nur noch 4:3. Dann wollten sie noch ein Tor zum 4:4 erfinden, aber da sie dem Schiri keine Ferienhäuser mehr anbieten konnten, gab der das Tor völlig zurecht nicht. Die wütenden Oberländer begannen dann wieder mit Baumstämmen um sich zu werfen, der Tourette Syndrom Geschädigte Betreuer oder Coach von Kandersteg schrie nun alle 10 Sekunden anstatt nur in jeder Minute einmal heee, doch das nützte alles Nichts. Zürcher und Ulrich löschten die Liechtlein im Stall und man gewann 6:3.

Nun gibts 10 Tage Wettkampfpause. Weil die anderen Teams so Angst vor Rot-Blau und einfach kein taktisches Mittel haben, beantragten sie beim SEHV einen 10 tägigen Unterbruch. Zloczower Ralph, Präsident der Regio League und guter bekannter von Adolf Ogi (Ehrenpräsident vom Baustammklub Grindelwald und Ex Bundesrat) wiligte sofort ein.

Im Dezember gehts dann weiter gegen den EHC Blaue Bähndli. Mit denen haben wir aber noch sowas von eine Rechnung offen, die werden wir im Weyerli einfach mit dem orangen Bähnli überfahren.

November 27, 2011

Heimsieg für die Rot-Blau Junioren/Rot Blau 2 verliert gegen die Briefträger

In einem packenden Spiel gewannen die Rot-Blau Junioren ihr Heimspiel mit 3:2. Vor rund 100 begeisterten Zuschauern im Weyerli ging Rot Blau schnell 2:0 in Führung, konnte aber die Führung leider nicht halten. Nach dem Ausgleich wars ein Auf und Ab, doch kurz vor Schluss schlug Rot-Blau eiskalt zu und ging 3:2 in Fürhung, es war der Siegreffer. Es war schön zu sehen, was für Freude die Jungs am Eishockey haben. Es gibt mit Sicherheit noch einen Haufen Arbeit in allen Belangen aber Fleiss zahlt sich bekanntlich aus.

Um 17 Uhr spielte dann noch die 2te Mannschaft gegen die Briefträger. In einem Unterhaltungsarmen Spiel gelang es den Rot-Blauen nie ihr Potential abzurufen und so verlor man mit 2:3. Wie ich schon mal erwähnt habe, wärs von Vorteil wenn die 2te Mannschaft ein gutes Trainergespann erhalten würde, ich bin überzeugt man würde um einiges stilsicherer auftreten!

November 27, 2011

Unnötige Niederlage gegen Blackburry

Am Samstag spielte man auf der Kuhweide zu Schwarzwasser gegen Schwarzenburg. Im Vorfeld war schon klar, dass es gegen die wieder so ein Chnorzmätsch geben würde, ist eine Mannschaft die sich einfach rein aufs Zerstören konzentriert, mitspielen können die nicht. Dummerweise machten unsere Spieler denen auch noch den Gefallen und nahmen die Partie auf die leichte Schulter. Kurz vor Drittelsende geriet man mit 0:1 in Rückstand, was dem Gegner natürlich in die Karten spielte. In folge konnte man die Überlegenheit einfach nicht in Tore ummünzen, einerseits waren die Abschlüsse zu unpräzise, andererseits spielte Wandflueh im Tor wohl sein bestes Match seiner Karriere. Nach dem 0:2 kam man kurz vor Schluss noch auf 1:2 ran, die Zeit reichte aber nicht mehr und so musste RBB die erste Niederlage nach 60 Minuten einstecken, unnötig.
Am Dienstag hat man gegen einen ähnlichen Gegner die Chance, die Niederlage etwas vergessen zu machen und sich in der oberen Tabellenregion zu etablieren.

November 25, 2011

Jaja die Russen

Gestern spielte RBB2 im Cup gegen den 3.Ligisten Cammenbert oder wie diese Käsetruppe auch immer heissen mag. Ganze 4 RBB Supporter machten sich also, natürlich mit Visum ausgestattet, auf nach St.Imier, Russland.

Schon beim Einspielen machten die Rot-Blauen nicht den Eindruck, als wären sie schon wach, dies zeigte sich mit Ausnahmen eigentlich über die ganzen 60 Minuten. Trotzdem konnte man das Spiel eigentlich gar nicht verlieren, zu viel Vodka hatten die Russen schon getrunken. Auch Magic Vogliny war an dem Abend nicht ganz so magic, die Macht mochte wohl gestern nicht so mit ihm sein, er kassierte vom Klasse Stürmer Jar Jar Binks ein klassisches Buebetrickli. Man muss ihm aber zu Gute halten, dass die Partie nicht so einfach war, kaum Beschäftigung, hätte also ohne grosse Konsequenzen mit uns auf der Tribüne Raclette essen können. Für ihn kams erst nach dem Spiel knüppeldick, er wurde von seinen Mitspielern als Marco Bührer bezeichnet, eine richtig fiese Aussage. Dank einem Jahrtausendsschuss von Uschle – the smoking Car – Sieber, einem Knaller mit 2000 km/h vom Juniorennationalspieler Kaufmann, schönen Solos von Aschi der Wiki Drache Portmann, schaukelte man die Partie sicher mit 5:3 nach Hause und ist im Cup eine Runde weiter.

Kultdiskussion des Abends war dann definitiv die  Taktik beim Verlust des Goaliestocks. Der italienische Ex. Nationaltrainer Rübe Napoletano versuchte das Vorgehen zu erläutern, unter grossem Gelächter wurde dann noch verschiedene Möglichkeiten diskutiert. Eine einheitliche Lösung wurde aber nicht gefunden, ich rufe hier mit alle Sportstudenten auf, dieses Szenario eingehend zu studieren und die Lösung dem EHC Rot – Blau mitzuteilen. Man dankt.

So gegen 5 Uhr Morgens kam man dann übermüdet im Weyerli an, zu allem Übel und höchst überraschend hatte Weyerli Role die Beiz schon geschlossen, ich werde umgehend Beschwerde einreichen.

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