Bowling Club RBB besiegt Bowling Club Blackburry mit 3:1.

Nach dem letzten weniger tollen Bowlingmatch gegen Boll stand heute das Spiel gegen die "Treichler Champions" aus dem Schattental an. Bereits in den ersten Minuten war klar, dass die Spieler auch nicht zufrieden waren mit der Leistung gegen Boll. Coach Krebs hatte gut rechechiert und fand anscheinend vor dem Spiel die richtigen Worte, die Mannschaft legte los wie die Feuerwehr. Nach rund 8 Minuten eine Premiere in dieser Saison. Lüku Kaufmann schaffte nach wunderbarer Vorarbeit von Müller Sändu das erste Strike in dieser Saison. Wichtig gegen so eine Holzhackertruppe deren Stärke eigentlich eher beim Kegeln liegt, technisch haben die in etwa das Niveau von Fred Feuerstein.
Unter der Regie des grandiosen 2m Riesen in der Verteidigung rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der Schattendeppen, der Puck wollte aber irgendwie nicht rein, 40 Pfosten- und 15 Lattenschüsse verhinderten eine deutlichere Führung der RBB Cracks. In der 36. MInute schlug dann die Stunde von Meier Jänu, er schloss einen wunderbaren (und selbstverständlich im Training oftmals erprobten) Angriff erfolgreich ab, Rauch zu Graber, dieser mit der Übersicht eines grossen Bowlingchampions zu Meier der eiskalt verwertete, 2:0 für RBB. Dann der Skandal: Anti WEF Demonstranten aus Schwarzenburg und Köniz hatten über Nacht als Zeichen gegen die Globalisierung die Matchuhr des hochkommerziellen Vereins RBB sabotiert und so kamen die Bademeister von der Grasburger Sense unverhofft zum Anschlusstreffer, wohlgemerkt etwa 80 Sekunden nach der Drittelssirene . Die 3000 Zuschauer im Weyer waren ausser sich, der Schiri musste unter Polizeischutz in seine Garderobe begleitet werden, typisches Hooliganverhalten, tote Fische in der Garderobe, Pfeiffentrottelplakate, verdutzte Blick Journalisten, die Wut der Einheimischen kannte keine Grenzen.
Nach ca. 40 Minuten konnte die Partie dann fortgesetzt werden. Die Heimmannschaft war wieder drückend überlegen, Torhüter Wandfluh hexte was das Zeug hielt, es war zum verzweifeln. In der Rot – Blau Viertelstunde fasste sich dann Müller Sändu ein Herz, er setzte zum Todesstrike an und voilà, alle 10 waren um, 3:1 für RBB. Ein verdienter aber hart erkämpfter Sieg.
Am Dienstag gehts zum letzen Regular Season Spiel nach Kandersteg,nach dem heutigen Sieg von Worb gegen Boll (juhuuuu) sind die Skiliftdeppen ebenfalls sicher in den Playoffs und werden sich am Dienstag hoffentlich auch nicht verausgaben damit wir möglichst kräfteschonend Platz2 halten können.
FORZA RBB









